Website

Jugendbeteiligung in der Umweltpolitik

Jugend am Ball: Umweltpolitik für morgen

Die Umweltpolitik von heute bestimmt in vielen Bereichen die Lebensumstände und das Lebensumfeld zukünftiger Generationen. Jugendliche und junge Erwachsenen sollen Einfluss nehmen können. Was ist ihnen wichtig? In welcher Umwelt wollen Jugendliche und junge Erwachsene zukünftig leben?

Über die Kampagne "Projekt Erdballkunde – Jugend macht Umwelt" lädt das Bundesumweltministerium Jugendliche und junge Erwachsene ein, sich aktiv zu beteiligen und über Umweltpolitik zu informieren. Mit verschiedenen Aktionen und Projekten schaffen wir dafür eine Plattform.

Projekte und Aktionen

  • Nachwuchsjournalisten gesucht

    Umwelt macht Schule – eure Themen in der Zeitung!

    Unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem IZOP-Institut in Aachen das Projekt "Umwelt macht Schule" gestartet. An dem Projekt nahmen Schülerinnen und Schüler aus 30 weiterführenden Schulen und 10 Tageszeitungen in ganz Deutschland teil. Die Schülerinnen und Schüler wurden zu professionellen Journalisten und recherchierten im Namen und Auftrag ihrer Partnerzeitung zu ihren Themen im Bereich Umweltpolitik. Die Rechercheergebnisse wurden in der Print-Ausgabe der Partnerzeitung veröffentlicht.

    Gewonnen haben die Artikel folgender Schülerinnen und Schüler:

    Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie Partnerzeitungen!

    Von Jugendlichen für Jugendliche

    Der Kongress zur biologischen Vielfalt

    Der Jugendkongress Biodiversität "Jugend | Zukunft | Vielfalt" hat vom 9. bis 11. Juni 2017 in Osnabrück stattgefunden. Der Kongress wurde von Jugendlichen für Jugendliche vorbereitet – und war damit alles andere als normal. Ein Vorbereitungsteam aus 14 jungen Leuten plante die Veranstaltung in verschiedenen Workshops von Anfang bis Ende selbst. Workshops, Verpflegung, Rahmenprogramm und krönende Party – auch hier galt: Selber machen und nicht die Erwachsenen entscheiden lassen. Die Ergebnisse von "Jugend | Zukunft | Vielfalt": 16 Projekte zum Schutz der biologischen Vielfalt werden für den Zeitraum eines Jahres durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Veranstaltet wurde der dritte Jugendkongress von Bundesumweltministerium, Bundesamt für Naturschutz und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

    Beteiligung und Wirkung

    Eure Ideen für die Zukunft

    In was für einer Umwelt möchtet ihr leben? Welche Zukunftsideen schweben euch vor und wie können daraus konkrete Aktionen und Projekte entstehen?
    Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Mitgestaltung. Das Projekt "Beteiligung und Wirkung" erforscht, was Kinder und Jugendliche für den Umweltschutz tun wollen. Um das herauszufinden, finden seit Frühjahr 2017 verschiedene Workshops mit Kindern und Jugendlichen statt. Mithilfe des Design Thinking Ansatzes wurden beispielsweise im Oberstufenzentrum TIEM Berlin ganz unterschiedliche Zukunftsvisionen erarbeitet. Am Ende entsteht aus den gesammelten Ideen ein Konzept, wie zukünftig sinnvoll die Interessen und Meinungen von jungen Menschen in die Umweltbildung aufgenommen werden können.

    Jugendgerechte Städte

    Jugendforum Stadtentwicklung

    Am 26. Juni 2017 fand im Bundesbauministerium das Jugendforum Stadtentwicklung zum Thema "Leben in der Großstadt" statt. Jugendliche aus ganz Deutschland haben ihre Ideen Staatssekretär Gunther Adler vorgestellt. Im Mittelpunkt des Jugendforums stand die Frage, wie Großstädte wachsen können und dabei lebenswert bleiben. Das Jugendforum Stadtentwicklung ist ein Format, mit dem die Sichtweise junger Menschen in die Arbeit und Aufgaben des Bundesumweltministeriums einbezogen wird. Es geht darum, wie Pläne und Projekte für jugendgerechte Städte vorangebracht werden können. Als Ergebnis eines Jugendforums ist zum Beispiel die "Freiraumfibel: Wissenswertes über die selbstgemachte Stadt" entstanden, die jungen Menschen bei der Umsetzung von Projekten helfen und die kommunale Verwaltung bei der Begleitung unterstützen soll.

  • "Bürgerinnen und Bürger wollen zu Recht bei grundlegenden politischen Weichenstellungen mitreden."
    Barbara Hendricks
    Politik mitgestalten

    Planspiel "Jugendliche übernehmen das Ministerium"

    Wie entsteht Politik? Wie funktioniert ein Ministerium und vor allem: Wie arbeitet man dort an den Programmen der Zukunft?
    Am 20. und 21. März 2017 waren 21 Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren eingeladen, den konkreten Arbeitsalltag in einem Ministerium mitzuerleben und damit für eine Zeit ein virtueller Teil der Bundesregierung zu werden. In einem mehrtägigen Rollenspiel waren die Jugendlichen die Fachexpertinnen und -experten, erarbeiteten gemeinsam einen Aktionsplan zu dem Thema "Nachhaltige Mobilität in der Stadt" und stellten ihn der BMUB-Spitze vor. Diskussionen und Kontroversen waren ausdrücklich erwünscht! Gleichzeitig übernahmen die Jugendlichen in Zusammenarbeit mit unserer Internetredaktion die Social-Media-Kanäle des Bundesumweltministeriums, berichteten im Rahmen des Planspiels über die Arbeit im Ministerium und erhielten so die Gelegenheit, sich intensiv einzubringen.

    Ideen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus ihrem Aktionsplan "Nachhaltige Mobilität in der Stadt" (Auszug):

    • Entwicklung einer Gesamtstrategie unter Einbezug der Bürgerinnen und Bürger zu Herausforderungen und Chancen nachhaltiger Mobilität.
    • Schaffung eines Anreizsystems, das alternative Verkehrsmittel fördert.
    • Erstellung eines alternativen Verkehrskonzepts, das die Gesundheit der Menschen und den Schutz der Umwelt fördert sowie die sozialen Hintergründe der Verkehrsteilnehmer berücksichtigt.
    • Schaffung eines lebenswerten Stadtbildes mit sauberer Luft durch mehr Grün in der Stadt.

    Der Aktionsplan, der im Rahmen des Planspiels entstanden ist, fließt als Impuls und Ideenpool in die fachlich konzeptionelle Arbeit des Bundesumweltministeriums ein.

    Jugendstudie

    Umwelt und Stadt – Eure Fragen und Eure Antworten

    Welche Themen bewegen Euch? Welche Vorstellung habt Ihr von Eurer Umwelt, von Eurer Stadt? Umfragen und Jugendstudien versuchen regelmäßig hierauf Antworten zu geben – nur: Wer formuliert die Fragen? Treffen sie überhaupt das, was Euch wirklich wichtig ist?
    Im Projekt "Jugend im Wandel" möchte das Bundesumweltministerium erforschen, was Jugendliche und junge Erwachsene bewegt. Anfang 2018 werden die Ergebnisse dann auf einer großen Abschlusskonferenz für Jugendliche der Öffentlichkeit vorgestellt.
    Das Besondere an der Studie: Im Frühjahr 2017 fanden Workshops mit Jugendlichen statt, um die Forschungsfragen der Studie gemeinsam festzulegen, also: Klare Antworten und keine komischen Fragen mehr!