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22Mai
22.05.2017 ǀ Naturschutz / Biologische Vielfalt

Übergabe einer Auszeichnung für ein UN-Dekadenprojekt zum Totholz

Die parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter übergibt eine Auszeichnung für ein UN-Dekadenprojekt zum Totholz an das Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Paul Johannes Fietz.

Totholz ist ein Paradies für die biologische Vielfalt. Umso wichtiger ist es, dass sich Initiativen und Projekte eingehend mit dem Thema Totholz beschäftigen, angepasste Bewirtschaftungsstrategien für die Waldwirtschaft entwickeln und sie einer breiten Öffentlichkeit näherbringen.

Auch wenn die Bezeichnung "Totholz" etwas anderes vermuten lässt, ist Alt- und Totholz ein Lebensraum, der in seiner strukturellen Vielfalt seinesgleichen sucht. Durch seine vielfältigen Lebensraumstrukturen ist Totholz von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten besiedelt. Zahllose Arten von Insekten, Spinnen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren, wie z.B. Fledermäuse, finden hier ein Zuhause. Wenn ein Baum sein natürliches Alter erreicht hat und nach vielen Jahrzehnten zu einem echten Baumveteranen gereift ist (bei der Buche mit ca. 300 Jahren), dann entfaltet sich erst sein wahrer ökologischer Wert. Diese aus ökologischer Sicht entscheidende Lebensphase des Baumes fehlt aber leider fast vollständig in unseren Wirtschaftswäldern.

Veranstaltungsort

Wanderparkplatz Trailfinger Säge, Münsingen

Veranstalter

BMUB